Medienmitteilung

Die Fondation Edouard et Maurice Sandoz vergibt ihren mit 100'000 Franken dotierten Preis im Jahr 2020 in der Kategorie Malerei. Dabei lautet das Thema „La pensée avant d’être œuvre est trajet / Das Denken bewegt sich hin zum Werk“.

 

Pully, 22. November 2019

 

Jedes Jahr wird von der Jury des Prix FEMS ein mit 100'000 Franken dotierter Preis an einen herausragenden Künstler vergeben. Dabei wird im Drei-Jahres-Rhythmus zwischen den Kategorien Malerei, Bildhauerei und Literatur abgewechselt. Zu den ehemaligen Gewinnern zählen sich Maler wie Zivo, Rosina Kuhn, Stéphane Belzère und Barbara Gwerder. Vergeben wird das Stipendium im Jahr 2020 im Kunstbereich Malerei zum Thema:

 

„La pensée avant d’être œuvre est trajet /

 Das Denken bewegt sich hin zum Werk“

(Originalzitat franz. Henri Michaux)

 

Die Fondation Edouard et Maurice Sandoz (FEMS) wurde 1982 mit Sitz in Pully gegründet. Sie ist ausschliesslich künstlerischen und kulturellen Zwecken gewidmet. Während es in der französisch-schweizerischen Kulturlandschaft üblich ist, Leistungen im Nachhinein zu prämieren, sind Preise zur Förderung kreativen Schaffens eher selten. Ziel des Prix FEMS – 1996 lanciert in Gedenken an die Brüder Edouard und Maurice Sandoz, beide Künstler und Mäzene – ist es, Kunstschaffende bei einem entscheidenden Schritt ihrer Laufbahn zu unterstützen. Sie erhalten nicht nur eine finanzielle Hilfe zur Realisierung eines grösseren Projekts, sondern auch Zugang zu einem grossen Kontaktnetzwerk, um ihr Werk bekannt zu machen und zu verbreiten.

Für den Prix FEMS sind Kunstschaffende teilnahmeberechtigt, die im jeweils festgelegten Kunstbereich aktiv sind und aus der Schweiz stammen, beziehungsweise seit mindestens fünf Jahren in der Schweiz leben. Für die Kandidatur ist unter anderem ein Dossier, aufbereitet gemäss dem Reglement des Prix FEMS, mit einer präzisen Projektbeschreibung einzureichen. Einsendeschluss für die Bewerbungen ist der 28. Februar 2020.

Der Prix FEMS wird von einer ständigen Jury vergeben, die sich aus der unmittelbaren Familie von Edouard Marcel und Maurice Yves Sandoz zusammensetzt. Der Jury steht dabei jedes Jahr eine anders zusammengesetzte Gastjury zur Seite, die damit beauftragt wird, die eingereichten Projekte zu bewerten, eine engere Auswahl vorzunehmen und diese der ständigen Jury zur Entscheidung vorzulegen. Die Gastjury setzt sich aus Personen zusammen, die von der FEMS auf Grundlage ihrer Kompetenzen im jeweiligen Fachgebiet, ihrer intellektuellen Redlichkeit und ihrer Unabhängigkeit ausgewählt wurden. Neben dem Präsidenten François Landolt werden das im Jahr 2020 Tamara Jenny-Devrient, Paola Landolt-Haller, Sophie Sallès de Meuron, Sylvie Wuhrmann sowie Marc Agron Ukaj und Fernando Riba sein.

Der Gewinner des Prix FEMS – der diesjährige Preisträger wird 2020 bekannt gegeben – wird ein Jahr lang die Möglichkeit haben, sein Werk zu vollenden. Während des Preisverleihungsjahres profitiert der Preisträger von Unterstützung bei der Bekanntmachung seines Werkes.

 
 

 
Für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an:

Fondation Edouard & Maurice Sandoz

Sekretariat Fondation Edouard und Maurice Sandoz

Tel. 021 721 43 33 oder 021 721 43 32
Auskünfte/Kontakt: Frau Claire Henzelin oder Frau Beatriz Osuna Favre
Website: www.fems.ch